PC-Spiele sind im 21. Jahrhundert das, was vor 50 Jahren Teddys und Puppen waren. Schon die ganz Kleinen wissen, was ein PC oder ein Laptop ist und lernen schon früh, einen virtuellen Gegner am Computer zu besiegen. Strategie, Geduld, Geschicklichkeit, Können und Wissen sind Eigenschaften, die man bei vielen Spielen benötigt. Leider müssen heute immer noch viele Jugendliche mit ihren Eltern ihr Hobby ausdiskutieren, da in den Augen der Eltern häufig PC-Spiele als negativ bewertet werden. Angeblich entzieht man sich beim Spielen dem sozialen Umfeld und der Lerneffekt ist angeblich gering. Wer beim nächsten Streit mit seinen Eltern ein paar gute Argumente haben möchte, sollte sich auf den Schlagabtausch gut vorbereiten. Schlagende Argumente sind wichtig und können die nörgelnden Mitbewohner vielleicht von dem coolen Hobby überzeugen.
Pro PC-Games: Argumente für das Spiele-Hobby
Als erstes muss man den Eltern klar machen, dass es sich nicht bei jedem PC-Spiel um sogenannte negativ belegte “Ballerspiele” handelt. Diese Spiele machen nur einen kleinen Teil der unzähligen PC-Games aus und sind außerdem auch viel besser als ihr Ruf. Es gibt unzählige andere Spiele, die auch die Eltern selbst spielen, zum Beispiel Kartenspiele wie Doppelkopf. Wenn man abends um 23 Uhr Lust auf eine Partie hat und eben kein Freund verfügbar ist, sind Online-Games die beste Möglichkeit, trotzdem Abwechslung zu haben und den Spaß mit anderen zu teilen. Außerdem gibt es zahlreiche Strategiespiele, die strategisches Denken und taktisches Geschick erfordern. Dies ist für bestimmte Positionen im Leben eine gute Übung. Anhand der Gegner, die entweder aus anderen Spielern auf der Spiele-Plattform oder aus dem Computer selbst bestehen, hat man immer mit unterschiedlich starken Gegnern zu tun und muss lernen, eigene Strategien aufzubauen und zu verbessern. Strategiespiele sind gut zum Entspannen und machen nicht aggressiv, was viele Eltern vielleicht grundsätzlich von PC-Games denken. Im Gegenteil: Rundenbasierte Strategiespiele beispielsweise funktionieren genau wie Schach, sodass jeder Spieler nacheinander an der Reihe ist und einen Spielzug ausführt. Häufig werden in diesen Spielen auch politische Aspekte und soziales Denken, Einfühlungsvermögen und diplomatisches Geschick von den Spielern abverlangt. Das Vermögen, sich in gesellschaftliche Gefüge hineinzudenken und einzufinden, ist also gerade wesentlich, um in solchen Spielen erfolgreich zu sein. Wer weiß, vielleicht werden die Eltern bei diesen Argumenten selbst noch echte PC-Games-Junkies